Psychotherapie


Viele Menschen geraten irgendwann in ihrem Leben in eine emotionale Problemsituation, in eine psychische Klemme oder gar Notlage, so dass sie professionelle Hilfe benötigen und auch aufsuchen wollen. Psychotherapie ist dann ein wirksames, zweckmässiges und letztlich auch wirtschaftliches Hilfsmittel, was praktische Erfahrungen wie auch wissenschaftliche Studien einwandfrei nachweisen. Mein Bestreben ist es, mit meinen Klientinnen und Klienten einen „massgeschneiderten“ Weg zu suchen, wie ihnen Psychotherapie hilfreich sein kann.

Mein Angebot richtet sich einerseits an erwachsene Einzelpersonen. Ihnen biete ich – nach drei diagnostischen Vorgesprächen und bei entsprechender Indikation – therapeutische Gespräche an, die ich nach gegenseitiger Absprache mit weiteren Verfahren ergänze (Imaginationen, „innere Dialoge“, Stabilisierungs-, Distanzierungs- und Strukturierungstechniken usw.). Diese Gespräche finden in einem regelmässigen Rhythmus (z.B. einmal wöchentlich) statt. Die Dauer der einzelnen Sitzungen beträgt 50 Minuten. Die Länge der Therapie ist sehr verschieden: Kurztherapien dauern z.B. oft 20 Sitzungen, längere Therapien manchmal mehrere Jahre – je nach Bedarf.

Anderseits biete ich Psychotherapie für Kinder und Jugendliche an, deren Eltern Hilfe für sich und ihre Söhne oder Töchter wünschen. Im Gegensatz zu erwachsenen Einzelpersonen finden diese Therapien nie als reine Einzelpsychotherapie, sondern stets in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und der Familie statt – häufig ergänzt durch parallele Einzelsitzungen mit dem betreffenden Kind. In der Regel beginnt also eine Therapie mit Eltern- und/oder Familiengesprächen. Nachdem mit den Eltern und der Familie ein Behandlungsabkommen und ein Therapieplan ausgehandelt wurden, arbeite ich mit den Eltern oder auch der ganzen Familie weiter. Wenn es angezeigt erscheint, findet parallel dazu eine „Einzeltherapie“ mit dem Kind oder Jugendlichen statt, die unter spezifischen psychischen Problemen leiden. Bei Kindern steht dabei das Spielen im Mittelpunkt der Therapie – Spielen ist sozusagen die Sprache des Kindes. Bei Jugendlichen steht bereits das Gespräch im Zentrum der Therapie, häufig ergänzt durch zusätzliche Verfahren (Imaginationen, „innere Dialoge“, Stabilisierungs-, Distanzierungs- und Strukturierungstechniken usw.), manchmal auch noch durch Spielen.

Bezahlung Erwachsene Einzelpersonen:
grundsätzlich private Bezahlung – unterstützt durch die (variablen) freiwilligen Beiträge der ZUSATZVERSICHERUNG (gemäss VVG) ihrer Krankenkasse an eine „nicht-ärztliche“ Psychotherapie. Im Falle eines vorangehenden Unfall- oder Traumageschehens: Bezahlung durch Unfallversicherung oder Opferberatung auf Antrag möglich.

Bezahlung Kinder und Jugendliche:
wie oben. Beim Vorliegen eines Geburtsgebrechens (z.B. eines Psychoorganischen Syndroms POS) kann eine Kostengutsprache der IV (Invalidenversicherung) ab Therapiebeginn beantragt werden. Bei andern psychischen Problemen kann bei einem Kind oder Jugendlichen nach 360 Tagen Therapie aufgrund Artikel 12 des IV-Gesetzes bei der IV eine Kostengutsprache für die weitere Psychotherapie (inkl. Eltern- und Familiengespräche) im Sinne einer medizinischen Massnahme zur Förderung der beruflichen Eingliederung beantragt werden (also keine Rente!).

Beratung


Bei Frage- und Problemstellungen ohne „Krankheitswert“ ist es oft hilfreich, einer fremden, nicht involvierten Fachperson zu erzählen und bei ihr auf ein offenes Ohr zu treffen, dann auch nach glaubwürdigen Lösungen zu suchen. Es kann sich hierbei um Fragen und Probleme aus dem beruflichen, schulischen, sportlichen, familiären oder partnerschaftlichen Bereich handeln. Ein Beispiel sind Erziehungsberatungen für Eltern, deren bisherige Lösungsversuche nicht von Erfolg gekrönt waren. Oder Beratungen für Personen in einer angespannten Arbeitssituation - etwa bei einer Mobbing-Situation, Arbeitsplatzverlust oder Vorzeichen eines „Burnout“. Oder auch Beratungen zur Unterstützung beim Sport, in Training und Wettkampf (z.B. Motivation, Leistungsoptimierung, Selbstvertrauen usw.). Dafür biete ich Gespräche an, in denen zunächst ein gemeinsamer Beratungsfokus (Schwerpunkt) und realistische Ziele ausgehandelt werden. Anschliessend suche ich mit den Klientinnen und Klienten gemeinsam Lösungen. Die Dauer der Gespräche beträgt 50 Minuten bei Einzelpersonen, 90 Minuten bei Elternpaaren. Die Anzahl der Gespräche ist sehr variabel und hängt von den Zielen und deren Realisierungsdynamik ab.

Bezahlung: grundsätzlich privat.


Supervision


Für Fachpersonen aus den Bereichen Psychotherapie, Psychiatrie, Schulpsychologie und Heilpädagogik biete ich Fall-Supervisionen an. Im Gruppen- oder im Einzelsetting stellen die Supervisandinnen und Supervisanden anonym eigene aktuelle Behandlungs- oder Beratungsfälle vor, stellen Fragen zur Einschätzung oder zum Vorgehen und legen ihre eigene bisherige Sichtweise dar. Diese werden unter Einbezug ihrer Ressourcen in einem interaktiven Vorgehen analysiert und so gezielt wie möglich beantwortet; neue, vertiefte Sichtweisen auf den „Fall“ sollen entwickelt und in einem „Probedenken“ und später im eigenen therapeutischen oder beraterischen Handeln eingesetzt und wieder überprüft werden. Es sollen also handlungsorientierte Ideen generiert werden, die die eigene Sichtweise erweitern und vertiefen und dadurch die laufende Behandlung oder Beratung optimieren.

Bezahlung: durch eigene Fach-Institution oder privat.


Vorträge


Institutionen der Öffentlichkeit (z.B. Schulen, psychiatrische Institutionen, Heime, Firmen, Vereinigungen usw.) sind heute immer wieder daran interessiert, eine Fachperson aus dem Bereich der Psychotherapie, Psychoanalyse und Psychologie als Referent im Rahmen eines Einzel-Vortrags oder eines Tagungsbeitrags zur Sprache kommen zu lassen. Auch für die Planung und Durchführung eines Seminars kann der Bezug einer solchen Fachperson erwünscht sein. Auf Anfrage und bei freier Kapazität nehme ich gerne solche Aufträge an. Häufigste Form sind Referate, doch ich bin offen für die Entwicklung und Erprobung weiterer und neuer Formen der Präsentation.

Bezahlung: durch Institution.



Meine wesentlichen Tätigkeitsfelder sind heute zusammenfassend:


  • Psychotherapie und Beratung in meiner Praxis
  • Fall-Supervision in meiner Praxis, in Institutionen der lokalen Psychiatrie, des Instituts KJF (siehe unter „Ausrichtung“ und „Links“) sowie weiterer Institutionen im psycho-sozialen System
  • Vortrags- und Seminartätigkeit in der Öffentlichkeit im Auftrag von Schulen und Schulbehörden einerseits, therapeutischen und psychiatrischen Institutionen anderseits



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